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Mangalitza - Wollschweine

Die Heimat der Wollschweine - oder Mangalitzas - war das alte Österreich-Ungarn. Wegen der ausgezeichneten Speckqualität eroberten sie Mitte des 19. Jh. halb Europa und zählten zeitweilig zu den meistgehaltenen Schweinen in der Schweiz. Da ihr Schinken langsam wachst, kamen die sympathischen Borstentiere in einem Umfeld, in dem kurze Produktionszeiten zählen, stark in Bedrängnis.

Fachleute haben für die Rettung der Rasse gekämpft und ihnen ist es zu verdanken, dass das Mangalitzaschwein heute wieder, auch ausserhalb Ungarns, in Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber inzwischen auch in den USA und Japan, gefragt ist.

Wollschweine sind sehr marschtüchtig und gut geeignet für die Freilandhaltung. Sie sind wenig stressanfällig und haben einen ruhigen, sehr sozialen Charakter. Die Tiere können dank ihrer Robustheit und ihrer Kälteresistenz recht einfach gehalten werden.

Auf dem Bauernhof Langerlen wohnen die Wollschweine in einem offenen Stall mit grosszügigem Auslauf. Sie schlafen in einem weichen Bett aus Streu von unseren Flachmoorwiesen. Von Frühling bis Herbst fressen sie Gras und Kräuter von unserer Schweineweide, daneben Rüstabfälle, altes Brot, Heu, Silage und ein Bio-Wollschweinfutter von der Biofuttermühle Alb. Lehmann.

Das Fleisch vom Wollschwein hat sich auch bei den neuen Küchentechnologien bewährt. Man kann es gut grillen, es enthält die für den Menschen wichtigen, ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6.

Momentan haben wir kein Wollschweinfleisch im Angebot.